Heimweltcup Bad Kleinkirchheim

Endlich ein Rennen Daheim ­čÖé

Als ob die Strecke Ansicht nicht schon schwer genug w├Ąre, kamen noch richtig schwierige Pistenbedinungen hinzu. Nach dem es die Tage zuvor immer wieder geregnet hat, wurde von der FIS am Mittwoch vor dem ersten Abfahrtstraining beschlossen die ganze Piste mit dem Pistenger├Ąt nochmal aufzurei├čen. Als wir am Donnerstag fr├╝h zur Besichtigung kamen, waren wir etwas ├╝berrascht ├╝ber die schlechte bzw. teilweise kaputte Piste. Mit dieser Aktion war auf dem gr├Â├čten Teil der Strecke nur Grie├č und tiefe L├Âcher und kein Training m├Âglich. Auch beim 2 Abfahrtstraining schaute es im untern Streckenabschnitt nicht viel besser aus. Obwohl die Streckenarbeiter in der Nacht alles gegeben hatten, konnte nur ein Training im 1. Teil der Abfahrt gefahren werden. Mit dieser Entscheidung wurde auch das Rennprogramm ge├Ąndert. ┬áDas SG-Rennen wurde auf Samstag vorgelegt um im besten Fall im Anschluss ein Abfahrtstraining fahren zu k├Ânnen, damit am Sonntag ein Abfahrtsrennen stattfinden kann.

IMG_3883Das SG-Rennen am Samstag war f├╝r mich leider sehr schnell vorbei. Mit der besten Zwischenzeit im ersten Teil, war ich etwas zu gerade beim ├ťbergang und ich verpasste das n├Ąchste Tor. Die Pistenverh├Ąltnisse hatte ich auch etwas untersch├Ątzt und nicht die perfekte Material Abstimmung, um diesen Fehler irgendwie korrigieren zu k├Ânnen. Die Entt├Ąuschung zuhause nicht ins Ziel zu kommen war gro├č aber hilft ja nicht, morgen gibts ja noch eine Chance in der Abfahrt.

Nach dem SG-Rennen konnte kein Training mehr gefahren werden, so gab es am Sonntagmorgen noch ein verk├╝rztes Abfahrtstraining und zu Mittag die Abfahrt. Diese

IMG_3910
Nebel??

musste aufgrund von Nebel auch verk├╝rzt gefahren werden. Auch dieses Rennen lief f├╝r mich gar nicht nach Plan. Ich hatte vom Start weg Problem meinen Ski auf Zug zubringen wie wir so sch├Ân sagen. Am Ende wurde es ein 18. Platz und ein Heimweltcup Wochenende zum Vergessen!!

Trotz allem ein gro├čes DANKE┬áan die vielen und flei├čigen Helfer die es ├╝berhaupt m├Âglich machten doch noch die Rennen durchzuf├╝hren. Kaum jemand von uns h├Ątte dies am Donnerstag nach der Besichtigung gedacht!

 

Mein Fanclub machte beim Fanclubbewerb am Samstag Nachmittag mit und errang den 2. Platz!!

(c)nici schmidhofer

(c)gepa-pictures.com

Advertisements
Heimweltcup Bad Kleinkirchheim

Start in die Olympiasaison

Anfang November ging es zur finalen Vorbereitung Richtung Amerika. In Copper Mountain wurde der Trainingsschwerpunkt nochmal auf das Speedtraining gelegte. Ich IMG_2745konnte mit mein Servicemann Berni noch einiges am Material t├╝fteln. Den letzten Feinschliff f├╝r die ersten Rennen in Lake Louise, wollten wir uns in Nakiska holen, leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnete schon bei der Ankunft und es waren nur 2 eher bescheidene Trainingstage m├Âglich. Nicht ganz der Abschluss einer Vorbereitung wie ich es mir vorgestellt habe aber gegen das Wetter kann man eben nichts machen.

 

 

 

Lake Louise 

ALPINE SKIING - FIS WC Lake LouiseDie erste Rennwoche in Lake Louise gestaltete sich schwieriger, als ich gedacht hatte. Ich war gut drauf, doch bei den zwei Abfahrten kam ich nicht richtig ins Fahren. Richtige Fehler waren nicht dabei und die Zeit ging in Passagen verloren, wo ich in den letzten Jahren immer sehr schnell war. Auch die von mir erwartete Steigerung in den┬áGleitst├╝cken konnte ich nicht umsetzten. Nat├╝rlich habe ich mir selber mehr erhofft, aber an manchen Tagen l├Ąuft es eben und an anderen wieder nicht. An diesen Tagen lief es eindeutig nicht!

IMG_3141

Doch am Sonntag sollte es besser f├╝r mich laufen! Ich habe mich von denAbfahrtsergebnissen nicht drausbringen lassen und den ersten Podestplatz seit einiger Zeit rausgefahren. Mit dem dritten Platz im Super-G gelang mir noch ein fantastischer Abschluss in Lake Louise und somit ein toller Start in die Saison. Mir ist damit ein gro├čer Stein vom Herzen gefallen und endlich habe ich die Trainingsleistung auch im Rennen umgesetzt.

 

St. Moritz

Kaum zur├╝ck in Europa ging es weiter nach St. Moritz. Als ich die Ortstafel sah, hatte ich gleich einen fetten Grinser im Gesicht. Die Rennen waren zwar nicht am WM-Hang, IMG_3225sondern auf der Weltcupstrecke wie die Jahre zuvor aber das war mir egal. Alleine die R├╝ckkehr in den WM-Ort von 2017 hat viele positiven Gef├╝hlen in mir ausgel├Âst. Auf der Weltcuppiste bin ich die Jahre zuvor auch immer gut gefahren, aber an diesem Wochenende sollte es eben nicht sein. Am Samstag hatte ich mit der Startnummer 5 nicht so eine gute Sicht, wie die L├Ąuferinnen nach mir. Nichtsdestotrotz h├Ątte ich besser Skifahren m├╝ssen! Besser mit den Wellen mitgehen und mehr attackierten auch wenn die Bodensicht schlecht ist. Vielleicht war ich auch ein St├╝ck zu nerv├Âs, da mich jeder auf den WM-Titel im letzten Februar angesprochen hat und ich das Gef├╝hl hatte, jeder erwartet von mir hier das Moritz, Stephi, Conny, Lara
n├Ąchste Stockerl bzw. den 1 Weltcupsieg. Der 13. Platz entsprach nat├╝rlich nicht meinen Erwartungen, doch mit den unterschiedlichen Sichtverh├Ąltnissen die bei diesem Rennen waren, kann ich damit gut leben. Es sollte doch eine 2. Chance am Sonntag geben.

Dies 2. Chance wurden jedoch durch die ber├╝hmte Malojaschlange zunichte gemacht. Erst wurde die Startzeit verschoben und nach kurzem zuwarten gab es dann die Absage. Die Entscheidung war aus meiner Sicht richtig. Bevor man ein weiteres Rennen mit verschieden Sichtverh├Ąltnissen f├Ąhrt, ist es mir lieber, kein Rennen zufahren.

Val d┬┤Isere

Nach 2 Tagen zuhause, ging es schon wieder weiter nach Val d┬┤Isere.

Powderday
Aufgrund des starken Schneefalls gab es keine Abfahrtstrainings. Statt dessen gab es zwei Tage im Tiefschnee. Ohne Trainings keine Abfahrtsrennen und daher wurde am Samstag der abgesagten St. Moritz Super-G nachgetragen. Mit einem Schmididrifterl zu viel verpasste ich als 4 knapp das Podest. Mit einem Stockerl im Gep├Ąck l├Ąsst es sich leichter aushalten neben dem Podest zu stehen. Eine kleine Entt├Ąuschung bleibt dennoch.

 

Dieses mal┬ágab es am Sonntag wirklich eine 2 Chance. Mit der Startnummer 2 ging Anna in den zweiten Super-G und am Start habe ich mir schon gedacht, was f├╝r eine coole ALPINE SKIING - FIS WC Val d IsereFahrt und sie wird nur sehr schwer zu schlagen sein. Ich behielt recht und es war niemand schneller als Sie. Im Oberenteil konnte ich mit Anna gut mithalten, im Mittelteil war ich dann eine Spur zu gerade und das an der ung├╝nstigsten Stelle, den danach ging es leicht bergauf. Bis zur n├Ąchsten Zwischenzeit lie├č┬áich gleich sieben Zehntel liegen. Im Ziel hatte ich eine gute Sekunde R├╝ckstand auf Anna. Am Ende reichte es f├╝r einen 8. Platz.

 

Der Dezember war ein harter Monat. Es ging richtig Schlag auf Schlag mit den Rennen. K├Ârperlich bekam ich dies gleich nach den Rennen in Val d┬┤Isere zu Sp├╝ren. Kaum zuhause wurde ich krank und lag 4 Tage im Bett. Die geplante Vorbereitung in Bad Kleinkirchheim war somit nicht so super wie erhofft. Ich konnte nur 1 Tag dort trainieren und dies auch nicht im vollen Umfang. F├╝r mich ist die Strecke dort eine der schwierigsten, da es sehr finster und unrhythmisch ist.

Die Rennpause war sehr lange und ich freu mich wenn es am Wochenende endlich weitergeht!

 

 

Start in die Olympiasaison

Perfekte Trainingsbedingungen in Chile

 

Nach einer guten Konditionsvorbereitung im Sommer und vielen Ver├Ąnderungen im Speed-Team ging es f├╝r mich Anfang August nach Chile. Mein langj├Ąhriger Vertrauenscoach Charly Pichler ist seit Mai nicht mehr dabei, somit werde ich diese Saison haupts├Ąchlich mit Roland Assinger arbeiten. Auch im Konditionsbereich arbeite ich nach dem letztj├Ąhrigen Reha-Training mit unserem neuen Konditrainer Andreas Hochwimmer zusammen. Am Anfang noch etwas skeptisch, den neuen Trainingsans├Ątzen gegen├╝ber, f├╝hle ich mich jetzt top fit und gut vorbereitet f├╝r die neue Saison.

Mit gro├čer Freude ging es am 1 September nach Chile. Es erwarteten uns vom ersten Tag an perfekte Bedingungen. Gestartet wurde mit einem Riesenslalom-Training um sich an den Schnee zu gew├Âhnen. Danach ging es gleich auf die langen Ski! Mein Servicemann Berni hatte wieder einige neue Latten mit, die alle auf Schnee m├╝ssen, damit es im Winter wieder schnelle Ski gibt! Weiters habe ich an meiner Hockeposition und dem Start gearbeitet. Es sind wirklich Kleinigkeiten, die in diesem Bereich viel ausmachen k├Ânnen. In welcher Position f├╝hle ich mich wohl, bin ich kompakt und schnell im Flachst├╝ck, welche Schubtechnik passt am besten f├╝r mich bzw. f├╝r den vorhandenen Start?

 

FullSizeRender

Auch das Thema Springen war ein wichtiger Bestandteil meines Trainings. Nach meiner Verletzung in Cortina bei einem Sprung, hatte ich in der letzten Saison immer wieder ein mulmiges Gef├╝hl, wenn ich auf einen Sprung zugefahren bin ,und habe dadurch nicht immer voll durchgezogen. Viele Kleinigkeiten ,die am Ende viel ausmachen k├Ânnen – und┬ádarum geht es. Sich zu verbessern, auch wenn es noch so kleine Sachen sind, nur um dadurch schneller zu werden.

Das Abfahrtstraining verlief sehr gut. Auf der Trainingsstrecke gab es alles was eine Abfahrt ausmacht. Pro Trainingslauf waren bis zu 3 Spr├╝nge, Gleitpassagen, unruhige Stellen und Kompressionen im Kurs. Geschwindigkeiten bis zu 135km/h haben wir erreicht. Perfekt f├╝r diese Jahreszeit um Ski zu testen und um ein Gesp├╝r f├╝r den neuen Fischer-Skischuh zu bekommen.

Bis zum Saisonstart gibt es noch einiges zu tun, um an die Erfolge des letzten Winters anschlie├čen zu k├Ânnen. Ich freue mich schon auf die Trainings auf den heimischen Gletschern um den n├Ąchsten Schritt zu machen.

 

IMG_9930

IMG_0360
Stephi, Christl, Dajana, Sabs, Tina, Conny, Nici, Ramona

 

IMG_0390

 

(c) nici schmidhofer

Perfekte Trainingsbedingungen in Chile

Weltmeisterin im Super G

Dass dieser Hang etwas Besonderes ist, wusste ich. Ich bin meine ersten Europacup Rennen auf dieser Strecke (Streckenname) gefahren. Von Beginn an hat es mir gut gefallen mit den vielen ├ťberg├Ąngen, die man genau fahren muss um schnell zu sein. In den letzten Jahren war es jedoch so, dass es in der Abfahrt selten zu guten Ergebnissen gereicht hat. Im Super G hingegen waren immer Top Ergebnisse dabei. Auch bei der Generalprobe von 2 Jahren schaute ein 6 Platz f├╝r mich raus. Damals waren 1-2 kleine ÔÇ×RutscherÔÇť und Fehler dabei. Dieses Mal gelang mir aber ein Lauf, der f├╝r mich fast perfekt war. Dass es ausgerechnet bei der WM klappt, ist nat├╝rlich der Hammer!

img_4930Die Tage vor der WM in St. Moritz habe ich mich mit meinem Team in Saalbach/Hinterglemm trainiert. Es waren beste Bedingungen, nicht so aggressiv wie ich mir die Rennen in St. Moritz vorgestellt habe – aber egal Hauptsache – ich bekomme ein gutes Gef├╝hl und ein gutes Timing am Schwungansatz. Gemeinsam mit dem kanadischen Herrenteam wurde Super G trainiert. Von Beginn an bin ich gut ins Fahren gekommen und konnte mich von Lauf zu Lauf steigern und immer direktere und frechere Linien ausprobierte. Am letzten Tag konnte ich dies gleich bei der ersten Fahrt umsetzen und wie wir alles wissen, muss es beim Super G bei der ersten Fahrt passen. Es fiel mir auch ├╝berhaupt nicht schwer diese enge Linie zu fahren, es ging mehr oder weniger von selbst und ich musste nicht viel dar├╝ber nachdenken.Am Start habe ich mir immer vorgesagt:ÔÇť Vorfahren und auf den Aussenski draufgehen!ÔÇť Da es beim Training damit gut funktionierte, dachte ich mir, ich versuch es beim Rennen auf die gleiche Art und Wei├če.

In St. Moritz angekommen musste das erste Abfahrtstraining wegen zu viel Neuschnee abgesagt werden. Die Piste sah katastrophal aus, nachdem mit schweren Ger├Ąt der Neuschnee entfernt wurde. Ob sie bis morgen eine gute Piste f├╝r den Super G herbringen? Keine Ahnung, nicht zu viele Gedanken dar├╝ber machen und abwarten, was der morgige Tag bringt.

ALPINE SKIING - FIS Ski WC St. Moritz

Mein Moto war, das Ganze wie eine Weltcupwoche zu sehen und mich vom ganzen Rummel nicht rausbringen zu lassen. Aufs Skifahren konzentrieren, mein Bestes Skifahren so wie in Saalbach zu zeigen, dann wird schon was Gutes dabei rauskommen.

img_4947

 

Der Pressetermin im Tirolberg st├Ârte mich da auch nicht. -Geh├Ârt einfach dazu bei so einem gro├čen Event. _ Die Augen waren sowieso auf andere gerichtet wie Lara Gut, Tina Weirather, Viktoria Rebensburg, Sofia Goggia usw.

img_5086

Am Renntag war das Wetter perfekt und auch der Rennhang in einem super Zustand, gegen jeder Erwartung nach dem abgesagten Abfahrtstraining. Bei der Besichtigung dachte ich mir, hmm die ├ťberg├Ąnge sind ├Ąhnlich gesetzt, wie wir es letzte Woche trainiert haben. Ich war selten so schnell mit dem Besichtigen fertig und auch so ├╝berzeugt, wo und wie ich alles fahren werde. Im Nachhinein gesehen, war es bei meinem ersten Podestplatz in Cortina sehr ├Ąhnlich. Zum Gl├╝ck ist mir dies erst danach bewusst geworden, sonst w├Ąre ich bestimmt┬áimg_4972-1nerv├Âs geworden. Beim Interview nach der Besichtigung wurde ich wie immer ├╝ber den Kurs usw. gefragt und warum das heute mein gro├čer Tag wird. Meine Antwort: weil ich einfach gut Skifahren werde.

Dass ich danach erst gar nicht den Einfahrlauf zum Aufw├Ąrmen finden konnte, war wieder mal typisch ÔÇôIch-. Aber nicht einmal das hat mich aus der Ruhe gebracht. Ist doch egal, hab ich dann nicht soviel Zeit zum Nachdenken, wenn ich l├Ąnger brauche zum Einfahren und Aufw├Ąrmen.

Alpine Skiing - FIS Alpine Skiing World Championships St. Moritz - Women's Super GUnd so war es dann auch. Ich war nur knapp 20min im Teamhospitality um mich umzuziehen und mein Knie gut aufzuw├Ąrmen. Gemeinsam mit Tamara bin ich dann zum┬áStart gefahren. Es war ungew├Âhnlich ruhig am Lift, dass wir mal nix zum Reden haben gibt es ganz selten. Danach lief alles recht schnell ab, die Nummer 1 im TV angeschaut, ein paar Schw├╝nge von der Stephi Venier und dann stand ich schon bald selbst am Start vom WM-Super G. Knapp eine Minute lang sagte ich mir immer wieder vor: ÔÇ×BuckerleÔÇť machen, vorfahren und draufgehen. Dies konnte ich dann super umsetzten und zu meiner eigenen gro├čen img_5537├ťberraschung leuchtete es im Ziel gr├╝n auf. Zum ersten Mal in dieser Saison und das, obwohl Lara und Tina vor mir gestartet sind. Ein Wahnsinns-gef├╝hl kann ich euch sagen, da sind meine Emotionen nur so rausgeschossen aus mir im Ziel. Als ich zum Leaderboard kam, war ich richtig leer, k├Ârperlich und mental.

Da sa├č ich nun am Boden, hinter mir die rote Wand, wo jeder stehen m├Âchte und vor mir der Fernseher, wo ich einer L├Ąuferin nach 16508180_1363650777039799_2413561313582542125_nder anderen zuschaute, ob sie schneller ist als ich. Normal habe ich immer einen Spruch auf Lager, aber in den n├Ąchsten 45 min kamen mir nicht viel W├Ârter und schon gar keine Spr├╝che ├╝ber
die Lippen. So nerv├Âs war ich seit der WM-Abfahrtin Beaver Creek nicht mehr. Als dann endlich die Christine Scheyer mit Starnummer 30 im Ziel war, konnte ich richtig durchschnaufen. Ich konnte es selbst gar nicht aussprechen, Weltmeisterin im Super G!

 

Das ganze Team hat sich mit mir gefreut und dass wiederum hat mich mega gefreut! Auch wenn Skifahren ein Einzelsport ist, man gewinnt zusammen und verliert zusammen. Ohne einem starken Team hinter dir, wirst du nur schwer etwas gewinnen. Ohne Servicemann keine schnellen Ski, ohne Trainer kein gutes Schneetraining und Tipps die mir weiterhelfen, ohne PhysioÔÇśs kein schmerzfreies Knie nach der Verletzung, ohne Dok (Dr. Fink und seinem Team) kein perfekt ÔÇ×repariertesÔÇť Knie, ohne Teamkolleginnen kein gegenseitiges Pushen und vor allem nur der halbe Spa├č ­čśë

 

Die Draufgabe an diesem genialen Tag in St. Moritz?

Dass meine Eltern vor Ort das Rennen gesehen haben. Es gibt nicht viele Rennen, wo es sich arbeitstechnisch bei ihnen ausgegangen ist, dass sie bei Rennen vor Ort zuschauen konnten. Ausgerechnet am Tag meines gr├Â├čten Erfolges waren sie aber live dabei und ich freu mich sehr dar├╝ber. Ihnen habe ich sehr viel zu verdanken und mit diesem Erfolg kann ich ein bisschen was zur├╝ckgeben.

img_5693

Ein kleiner Wermutstropfen war an diesem Tag dann doch dabei. Mein Fanclub der mich bei alle guten und vor allem bei schlechten Rennen und Jahren unterst├╝tzt hat war nicht in St. Moritz. Euch m├Âchte ich auch danke sagen f├╝r eure Treue, eure Unterst├╝tzung und den R├╝ckhalt den ihr mir gebt!!

 

img_5470

Hier noch Bilder von Gold-Tag

(c)gepa-pictures.com

(c)nici schmidhofer

Weltmeisterin im Super G

Comeback geschafft

 

Die ersten Rennen nach meiner Verletzung sind geschafft.

img_4031

ALPINE SKIING - Training

Timing ist im Sport vor allem beim Skifahren, ein oft benutztes Wort, auch in meinem Fall ist es sehr passend. Ca. 10 Tage vor dem ersten Rennen in Lake Louise h├Ârten die Schmerzen in meinem Knie auf. Die Trainingstage in Copper Mountain waren immer von Schmerztabletten und Physiotherapie begleitet. Jeden Tag das Knie gut hegen und Pflegen, damit am n├Ąchsten Tag wieder ein gutes Training m├Âglich ist. Die 2 Tage Pause, als wir nach Nakiska wechselten, um endlich wieder Abfahrt und SG zu trainieren, waren in diesem Fall sehr gut f├╝r mich. An den ersten Speedtrainingstagen in Nakiska hatte ich noch leichte muskul├Ąre Probleme, die ich mit unsren Physio Stefan zum Gl├╝ck schnell in den Griff bekommen habe. Von einem Tag auf den anderen wurde es soviel besser, dass ich am Berg obwohl die Trainingsleistung nicht so gut war, ein fettes Grinsen im Gesicht hatte. Ein Wahnsinn kann ich euch sagen, es macht soviel aus vor allem auch im mentalen Bereich. Somit ging es mit einem schmerzfreien Knie und doch einigem Zweifel nach Lake Louise. Warum Zweifel? Naja das letzte Training mit gro├čen Spr├╝ngen war schon etwas her und im Training ben├Âtigte ich immer 2-3 L├Ąufe um mich ├╝berwinden zu k├Ânnen. Bin ich wirklich schon soweit um Rennen zu fahren? Wird es f├╝r Punkte reichen?

img_4045-kopie

 

Ein gro├čer Vorteil f├╝r mich in diesem Jahr in Lake Louise war, dass die Einfahrpiste zu wenig Schnee hatte und wir somit auf dem unteren Teil der Abfahrt einfahren konnten. Auch ├╝ber den Zielsprung durften wir fahren und das war eine super Sache. Wenn du dir bei Spr├╝ngen etwas unsicher bist, gibt es kaum etwas Besseres, als beim Einfahren die M├Âglichkeit zu bekommen ├╝ber einen Sprung zu fahren.

 

 

ALPINE SKIING - FIS WC Lake Louise

Die ersten Abfahrtstrainings sind schon mal nicht so gelaufen wie erhofft. Mit R├╝ckst├Ąnden von fast 4 Sekunden gab es gleich eine richtige Packung. Technisch und von der Linie her hat alles gepasst, doch bei jedem Sprung hab ich etwas Tempo rausgenommen und dies summiert sich bis ins Ziel einfach. Ich wusste, dass es nicht leicht werden wird, aber die letzte ├ťberwindung musste bis zu den Rennen einfach her, sonst wird es nichts mit Weltcuppunkten.

ALPINE SKIING - FIS WC Lake Louise

GEPA_full_9355_GEPA-01121643019.jpg

 

 

 

 

 

 

Platz 24 und 18 in den beiden Abfahrten waren am Ende auf meinem Punktekonto. Ich war super happy dar├╝ber. Nach den Trainings habe ich kurz ├╝berlegt, ob ich ├╝berhaupt an den Start gehen soll, mit diesen gro├čen R├╝ckst├Ąnden. Im nach hinein war es die richtige Entscheidung, denn Rennpraxis ist sehr wichtig nach einer Verletzung.

 

DALPINE SKIING - FIS WC Lake Louiseass es am Sonntag beim SG so super klappte und ich mit dem 8. Platz sogar mit einer Top 10 Platzierung, nachhause fahren konnte, war der absolutes Wahnsinn. Dieses Ergebnis war viel mehr, als ich mir erhofft oder je erwartet habe am ersten Rennwochenende.

 

Comeback geschafft

Hola La Parva

Sch├Ân wieder hier zu sein. Jetzt geht das Skitraining los.

Auch f├╝r diesen Trainingskurs hab ich mir Ziele gesetzt und eine Plan zurechtgelegt, wie ich am besten dieses Camp anlege. Wichtig ist mein Knie nicht zu ├╝berbeanspruchen. Vor der Anreise hab ich mir ├╝berlegt 3 Tage Skifahren und 1-2 Tage Pause machen. Auf Grund der H├Âhe auf der wir hier trainieren, muss ich nat├╝rlich auch auf meinen restliche K├Ârper h├Âren. Mein konditioneller Zustand ist nat├╝rlich auch ein anderer als in den letzten Jahren aber mit einem guten Plan, sollte es schon funktionieren. Eine weiter ├ťberlegung – wann werde ich bereit sein, die Abfahrt und ├╝ber den Sprung hier zu fahren. Bis zum Ende dieses Camps will ich dies unbedingt machen.

Gestartet wurde dieses Camp mit Freifahren, um ein Gef├╝hl f├╝r diesen Schnee zu bekommen und einer Riesentorlaufeinheit im eher flachen Gel├Ąnde. Hier konnten wir perfekte winterliche Bedingungen vorfinden. Diese Verh├Ąltnisse n├╝tzten wir auch gleich f├╝r einen Skitest. F├╝r mich war es auch ein erstes Herantasten an die ÔÇ×HockepositionÔÇť und an die Geschwindigkeit. Von Fahrt zu Fahrt hat es sich besser angef├╝hlt und ich konnte mich immer mehr in die tiefe Position ÔÇ×rein klemmenÔÇť.

Weiter ging es im mittelsteilen Gel├Ąnde mit weiten Abfahrts-Kurven, auch Gleitkurven genannt. Im ersten Moment war ich mit der Geschwindigkeit leicht ├╝berfordert. Bald kam aber auch bei dieser Einheit ein bisschen Vertrauen auf. Wie schon am Anfang gesagt, war es wichtig das Knie nicht zu ├╝berstrapazieren und so war an diesem Tag nach 6 Trainingsl├Ąufen auch wieder Schluss, um ganz sicher zu gehen. Somit waren die ersten 3 Tage in La Parva auch schon wieder vorbei. Der erste Pause Tag stand f├╝r mich an. Ich hatte zwar noch ├╝berlegt doch einen 4 Tag zu fahren und alles daf├╝r vorbereitet, doch am morgen des 4 .Tages war mein Knie geschwollen und mein Gef├╝hl sagte mir ,ich soll mich an meinen Plan halten , den ich mir zuvor zurecht gelegt hatte. Aus diesem Pause Tag wurden dann 2 Tage (wie geplant).

Die kommenden 3 Trainingstage starteten mit Abfahrtsgleitkurven. Eine Einschr├Ąnkung f├╝r mich war der Start. Ich konnte mein rechtes Bein nicht so ├╝berstrecken wie es f├╝r den Start n├Âtig ist. Klingt jetzt nach einer Kleinigkeit, aber mit einem guten, explosiven Start kommt man besser in einen Lauf hinein.Mit der Geschwindigkeit konnte ich immer besser umgehen und traute mir schon etwas mehr zu, als beim letzten Mal.

Einen Blick auf den Sprung neben unserer Trainingsstrecke hab ich schon geworfen. Morgen werde ich das erste Mal seit meiner Verletzung ├╝ber einen Sprung fahren. Dieser ist zwar kein mega gro├čer Sprung, aber als ich am Start f├╝r das Sprungtraining ( 2 Tore bis und 2 Tore nach dem Sprung wird gefahren) war ich schon sehr angespannt. Nicht mehr als die letzten Jahre als wir hier waren, aber irgendwie anders. Ich wollte auch unbedingt als erste unsrer Gruppe springen, um keine Reaktion der M├Ądels am Start mitzubekommen. Manchmal erwischt man den Sprung nicht so gut und wenn dann noch 6 L├Ąuferinnen zusehen gibt es oft ein, ahhhh oder wow und das wollte ich mir ersparen, und einfach als erste runterspringen.

Erster Sprung: Voller ├ťberzeugung hin gefahren und auch ganz ok gesprungen. Nicht die kompakteste Haltung in der Luft, aber ganz ok. Und ich war super happy das ich die Anfahrt zum Sprung hin durchgezogen, und nicht Tempo rausgenommen, habe.┬áNach 4 Spr├╝ngen war aber – laut meinem Knie – genug. F├╝r meinen Kopf und mein Gef├╝hl w├Ąren mehr toll gewesen, aber ich war schon sehr zufrieden, ├╝berhaupt┬áso┬áspringen zu k├Ânnen.

Nach diesem weiteren Schritt in Richtung Rennfahren, ging es am n├Ąchsten Tag an die Abfahrt. Die Abfahrtsstrecke in La Parva ist super zum Trainieren. Sie beinhaltet alles was man braucht. Spr├╝nge, Flachst├╝cke, Kompression, Wellen. Meine ├ťberlegung am Anfang war es auf 2 Etappen zu versuchen, doch als es soweit war wusste ich, ich kann das, ich fahre vom Start bis ins Ziel ,ohne dazwischen mal stehen zu bleiben um zu sehen wie es geht. Es waren nicht meine ├╝berzeugendsten Fahrten, aber f├╝rs erste Abfahrtstraining war ich sehr zufrieden. K├Ârperlich f├╝hlte ich mich super, mein Kopf sagte ein bisschen et┬á┬á┬á┬á┬á┬á┬á┬á┬á┬á┬á was anderes. Beim Mittagessen merkte ich erst wie m├╝de ich war. Der Sprung am Anfang des Laufes, die hohe Geschwindigkeit und ein weiterer Sprung im Mittelteil machten mich ÔÇ×kopfm├╝deÔÇť. Ich war so eine Belastung , im Sinne von Konzentration, nach den langen Skipause nicht mehr gew├Âhnt. Ich beschloss, die n├Ąchsten 2 Tage nach Santiago hinunter zu fahren. Weg von der H├Âhe, um besser regenerieren zu k├Ânnen.

Die Tage in Santiago waren super. Im Hotel gab es einen Pool, wo ich Wassergymnastik f├╝r mein Knie machte und einen kleinen Kraftraum f├╝r ein Oberk├Ârpertraining. Auch im gro├čen Park Arauco hab ich mich viel aufgehalten und den Skatern und BMX-Fahrern zu zusehen. Ich finde so etwas sehr entspannend und interessant ,wie sie nach St├╝rzen sofort nochmal versuchen, den Trick oder Sprung zu stehen.

 

Zur├╝ck auf den Skiern, ging es mit Abfahrtstraining weiter. Ich merkte, dass ich viel bereiter war als noch am ersten Abfahrtstag. Langsam f├Ąngt es an mir zu gefallen, wieder ÔÇ×schnellÔÇť den Berg runterzufahren, wobei schnell noch relativ ist ­čśë

Meinen Trainingsrhythmus mit 3 Tagen Skifahren und 1-2 Tage Pause behielt ich bis zum Schluss bei. Meinen Trainingsumfang im SG und Abfahrtsbereich hab ich am Ende doch etwas erh├Âht, was mir dann etwas auf den Kopfgefallen ist und ich die letzten 3 Tage nicht mehr Riesentorlauf trainieren konnte. Mein Knie war zwar nicht besonders geschwollen aber ich habe keinen Druck mehr auf den Ski gebracht, und dann habe ich mich auch nicht mehr getraut, voll Druck zu geben. Meine Trainer und ich beschlossen, die letzten Tage schon als Regeneration zu n├╝tzten, um bald nach dem R├╝ckflug daf├╝r mit weiteren Konditionstraining zu starten.

Ich haben in diesen 3 ┬Ż Wochen mehr und besser Trainieren k├Ânnen, als davor zu erwarten war. Ich habe gehofft, am Ende dieses Trainingskurses soweit zu sein, um ├╝ber die Abfahrt und die Spr├╝nge fahren zu k├Ânnen und dieses Ziel hab ich erreicht. Im SG konnte ich mich auch technisch steigern und schon einige gute Schw├╝nge zeigen. Das es noch viel zu tun gibt ist auch klar. Die Selbstverst├Ąndlichkeit der letzten Saison ist noch weit weg aber nicht unerreichbar ­čśë

 

 

(c) nici schmidhofer

 

 

 

Hola La Parva

Mein erstes gro├čes Ziel

Chile war eines meiner gro├čen Ziele in diesem Sommer. Von Anfang an war der 1 September (Abflug Chile) in meinem Kopf. Bis dahin will ich fit sein, ich will mit dem Team die Vorbereitung in La Parva starten. Bis dahin war es ein weiter und nicht ganz einfacher┬áWeg.

Mein Reha-Training habe ich im April im MTZ Judenburg fortgesetzt. Teilweise war ich 5 Tage die Woche dort. Mein Physio Arjen hat mit mir sehr akribisch am Kraftaufbau gearbeitet. WennÔÇÖs mal nicht so schnell gegangen ist, wie ich mir vorgestellt habe, hat er mir immer vorgerechnet, dass es sich schon ausgehen wird und es nicht immer nur bergauf gehen kann! Im nachhinein betrachtet muss ich sagen, waren es nur Kleinigkeiten, die mich oftmals etwas aus den Rhythmus gebracht haben.

Ab Mai konnte ich mit den M├Ądels der Speedgruppe gemeinsam auf Kondikurse fahren. Mein Trainingsinhalt und -umfang war zwar um einiges geringer, aber ich fand es super nach den vielen Einzeleinheiten in den letzten Monaten gemeinsam in einem Kraftraum zu sein und auch bei einzelnen Abschnitten der Radtour dabei sein zu k├Ânnen.┬áDie Zeit verging so schnell und auch mein Knie und die Muskulatur entwickelten sich sehr gut. Ich hatte ganz selten Schmerzen – nur die Beugung war noch etwas eingeschr├Ąnkt.

Anfang Juli war es dann mal Zeit f├╝r einen Urlaub. Seit Februar habe ich viel f├╝r mein Comeback gearbeitet und jz musste mal eine kleine Auszeit her. Eine Woche Zypern zum Tauchen ist perfekt gewesen. Im Aldiana Club gab es auch die M├Âglichkeit mein Krafttraining weiter zu machen. Eine ganze Woche nichts tun hab ich einfach nicht ausgehalten, denn bald sollte der Krafttest anstehen um zu sehen, woran ich noch arbeiten muss um Mitte August Skifahren zu k├Ânnen.

Dieser Krafttest Mitte Juli hat dann ein Ergebnis gebracht mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Das mein rechtes Bein schw├Ącher sein wird als mein linkes war mir klar aber dass der Unterschied so gro├č sein wird, hat mich doch etwas erschreckt. Der Unterschied betrug fast 50% um von Arzt die Freigabe zum Skifahren zu bekommen sollte der Unterschied nicht gr├Â├čer als 20% sein. Dieses Ergebnis hat mich auf den Boden der Tatsachen zur├╝ck geholt. Auch wenn du alles gibst, gibt es keine Garantie dass dein K├Ârper so mitspielt wie du es dir Vorstellst. Ein Teil dieses Tests war sehr gut, Schnelligkeit und Sprungkraft zum Beispiel, nur der direkte Vergleich beim Contrex hat dieses gro├če Defizit aufgezeigt. Ob mein Plan im August Skifahren zu gehen noch mach bar ist, dessen war ich mir an diesen Tag nicht mehr sicher. Es blieben ca. 3 Wochen um nochmal richtig gas zu geben und das Defizit auszugleichen.

Meinen Trainingsplan haben wir darauf hin etwas umgestellt. Viel Zeit habe ich wieder in der Kraftkammer und am Mountainbike verbracht. Hauptaugenmerk immer das rechte Bein. Alles was ich machte, machte ich bewusst mit dem rechten Bein, Stiegen steigen, stehen, gehen, beim Biken mehr druck geben, im Training mehr ├ťbungen als mit dem linken machen. Am 12. August war es dann soweit und ein weiterer f├╝r mich sehr entscheidender Test stand an. Ich hatte gut trainiert und mich gut darauf vorbereitet. Dieses mal m├╝ssen die Werte einfach passen, denn in ein paar Tagen sind die ersten Schneetage geplant. Die Werte waren richtig gut! Ich konnte mich super steigern und damit gab es auch die Freigabe von Dr. Christian Fink zum Skifahren.

Stelvio ich komme ­čśÇ

Die ersten Schw├╝nge

Was soll ich sagen. Ich hab mich sooooo aufs Skifahren gefreut. Als ich am morgen aufstand, war alles wie immer. Ich habe oft dar├╝ber nachgedacht wie es sein wird aber irgendwie war alles ganz normal, wie immer, fast etwas entt├Ąuschend. Doch als ich dann die Ski anschnallte war da ein Gef├╝hl von purer Freude, etwas Nervosit├Ąt und Dankbarkeit endlich wieder auf die Ski zu stehen. Gleich bei den ersten Schw├╝ngen hab ich mich wohl gef├╝hlt. Es funktionierte viel besser als ich mir erhofft hatte und mein Knie sp├╝rte ich kaum. H├Ątte ich keine Ohren gehabt, mein Grinser w├Ąre ums ganze Gesicht gegangen. Einfach nur Skifahren, keine Stangen, keine Zeit, keine Vorgaben einfach nur Skifahren, es war einer der besten Tage in diesem Jahr. Nach 3 Tagen am Stelvio ohne Probleme mit dem Knie oder bei Skifahren ,war mir klar, mein erstes gro├čes Ziel Chile erreicht zu haben.

Chile ich komme ­čśë

(c) nici schmidhofer

Mein erstes gro├čes Ziel